Spotlight On: Anna Prokhorenko, Internationale Bewerberberatung

Anna Prokhorenko

An der BA seit:
Oktober 2015

Abteilung:
Bewerber-Management

Zuständig für:
International Brand Management M.A.
International Brand Communication M.A.
Brand Management B.A. (Englisch)


Hallo Anna, was sind deine Aufgaben an der Brand Academy?
Ich bin die erste Ansprechpartnerin für alle, die sich für unsere englischsprachigen Studiengänge interessieren. Wer zum Beispiel eine E-Mail an master@brand-acad.de schickt, landet bei mir. Ich vertrete die BA auch auf Messen, kürzlich konnte man mich z.B. bei der Master & More und der Stuzubi Messe in Hamburg antreffen. Nach dem ersten Kontakt begleite ich die Interessenten auf ihrem Weg über ihre Bewerbung und Aufnahmeprüfung bis hin zur Immatrikulation. Ich stelle unsere Studienangebote vor und berate in Bezug auf ihre Studienwünsche; ich beantworte Fragen und organisiere Besuche unserer Hochschule.

Hast du etwas Ähnliches schon vor der BA gemacht? Was ist dein Hintergrund?
Vor der BA habe ich internationales Marketing für das Hamburg City College gemacht und davor war ich als International Marketing & Sales Manager für das EIIE EURASIA Institute in Berlin unterwegs. Dort habe ich junge Leute aus der ganzen Welt für die Pathway-Programme und das Studium in Deutschland begeistert. Studiert habe ich an der FU Berlin (Deutsche Philologie) und der TU Berlin (Interkulturelle Kommunikation & Deutsch als Fremdsprache). Derzeit bin ich dabei, ein weiteres Studium – diesmal im Bereich BWL – abzuschließen.

Wenn du Studieninteressierte für die BA begeistern willst, was sind deine wichtigsten Argumente?
Zum einen betone ich unsere Einzigartigkeit. Es gibt einfach keine andere Hochschule, die sich so explizit mit dem Thema Marke beschäftigt. Zum anderen stelle ich heraus, dass praxisorientiertes Lernen bei uns an erster Stelle steht. Die Studierenden lernen z.B. nicht nur die wichtigsten Instrumente der Markenführung in der Theorie kennen, sondern setzen sie – im Rahmen von Praxisprojekten mit internationalen Partnerfirmen – direkt um. Wir wissen, dass der Arbeitsmarkt Markenexperten braucht und bereiten unsere Studierenden intensiv auf diese Rolle vor. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir damit richtig liegen, denn unsere Absolventen steigen meist schnell in Führungspositionen in Agenturen und markenführenden Unternehmen auf oder gründen sogar ein eigenes Unternehmen.

Was rätst du Interessenten, die an der BA studieren wollen?
Abgesehen von den akademischen Voraussetzungen für das jeweilige Studium wollen wir am liebsten Bewerber haben, die auch Leidenschaft für Marken und Marketing mitbringen, die kreativ und gleichzeitig analytisch denken und entweder Unternehmergeist besitzen oder nach einer erfolgreichen internationalen Karriere streben. Persönliche Eigenschaften spielen also eine große Rolle. Diese sind auch aus anderer Perspektive wichtig: Die Anzahl der Studierenden pro Studiengang ist stark begrenzt, daher legen wir viel Wert auf eine passende Zusammensetzung.

Es ist also kein Wunder, dass Lebenslauf und Motivationsschreiben für uns sehr wichtig sind. Grundsätzlich sagen die Bewerbungsunterlagen schon ganz viel über einen Bewerber aus. Bekanntlich hat man nur eine Chance einen ersten Eindruck zu machen und man sollte dafür sorgen, dass dieser möglichst gut ist.

Was sind die größten Herausforderungen, wenn du mit Interessenten zu tun hast?
Einer der schönsten Aspekte meines Jobs ist auch gleichzeitig der herausforderndste: Ich habe ständig mit Menschen zu tun. Ich denke jeder, der mit Menschen arbeitet, kennt die zwei Seiten der Medaille. Die Studieninteressenten kommen aus aller Welt und bringen sehr unterschiedliche Denk-, Arbeits- und Kommunikationsweisen mit, auf die man sich – zusätzlich zu den ohnehin individuellen Unterschieden zwischen den Menschen – einstellen muss. Häufig wird per Email kommuniziert, ich bevorzuge aber immer ein Skype- oder Telefongespräch. Ich finde das viel persönlicher und man kann ganz genau auf Fragen und Wünsche eingehen. Am besten finde ich, wenn Interessenten die Möglichkeit haben unsere Hochschule zu besuchen. Es ist besser, etwas mit eigenen Augen zu sehen, als es hundertmal zu hören.

Was treibt dich an? Gibt es besonders schöne bzw. befriedigende Erlebnisse, die dich motivieren?
Viele unserer Studierenden entscheiden sich aufgrund von Information aus dem Internet und der Beratung, die sie bekommen – ohne die Hochschule vorher gesehen zu haben. Das erfordert viel Vertrauen. Hinzu kommt, dass ein Studium in Deutschland schon für einen Deutschen eine große Sache ist. Man muss Geld investieren, wahrscheinlich in eine andere Stadt ziehen und weiß nicht, ob man dem Studium gewachsen ist.

Für Ausländer ist das meist noch viel schwieriger. Sie geben häufig ihr gewohntes Lebens auf, ihren Job, ihre Freunde, ihre Familie, um ihrem Traum zu folgen. Sie treffen auf eine neue Kultur mit anderen Sitten und Gebräuchen, eine neue Sprache, neue Menschen. Vieles ist anders und ungewöhnlich. Das ist eine große Herausforderung und keine leichte Entscheidung. Da ich selbst vor 14 Jahren für ein Studium nach Deutschland gekommen bin, weiß ich wovon ich spreche. Ich verstehe unsere internationalen Bewerber sehr gut und weiß genau, welche Probleme und Schwierigkeiten sie haben und wie man ihnen helfen kann. Man muss als Bewerbermanager also auch Mut und Zuversicht geben und man fühlt schon eine gewisse Mitverantwortung, wenn sich jemand dafür entscheidet, hier nach Hamburg zu kommen.

Aber: Wenn ich nach dem Studienstart erfahre, wie sehr unseren Studierenden das Programm gefällt; wie toll sie das Lernkonzept finden und wie professionell unsere Dozenten sind; wie viel sie tatsächlich lernen und wie gut es war, dass sie sich für das Studium an der Brand Academy entschieden haben – dann bin ich sehr froh und auch etwas erleichtert. Denn es bedeutet: ich habe alles richtig gemacht und nicht zu viel versprochen J

Was treibst du so, wenn du nicht arbeitest? 
Ich reise sehr gern und liebe es, neue Kulturen, Länder, Menschen, Sprachen und Küchen zu entdecken. Egal ob lange Reisen oder Wochenend-Trips – ich bin einfach gern unterwegs. Ich laufe auch sehr gerne. Ich bin schon den Berlin-Marathon gelaufen, allerdings ist meine Lieblingsdistanz der Halbmarathon. Für mich ist es eine schöne Art der Meditation und zum Schluss gibt es noch einen Adrenalin-Kick.
Nach der Arbeit betätige ich mich auch als Fitness-Trainer und gebe Kurse – ein toller Ausgleich zum Job am Schreibtisch. Außerdem ist mir hierbei klargeworden: ich liebe es, Leute für etwas zu motivieren und zu begeistern.