Spotlight On: Marco Ivers – Alumnus Brand Design B.A.

Marco Ivers

Graduierung: 
Oktober 2015

Studiengang: 
Brand Design B.A.

Titel der Abschlussarbeit:
„Autohaus 2020. Durch Digital Service Design Markenerlebnisse der Zukunft gestalten.“


Hallo Marco, was hast du seit deinem Abschluss an der Brand Academy getrieben?
In erster Linie sehr viel gelernt und theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt. Schon während des sechsten Semesters habe ich als Designer bei einer großen Hamburger Designagentur den Berufseinstieg gewagt und bin dort noch heute.

Wo arbeitest du jetzt und was sind deine Aufgaben?
Als Senior Designer bei MUTABOR erschaffe und schärfe ich die Identität von Marken, entwickle Services und manage Designprozesse.

Was sind deine größten Herausforderungen im Job?
Einen aktuellen, unverfälschten Blick auf das Wesentliche unter Berücksichtigung von Technologie und Trends zu behalten. Im fordernden Tagesgeschäft darf niemals der Blick über den Tellerrand hinaus verloren gehen.

Was macht dir Spaß an deinem Job?
Einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen zu finden. Vor uns liegt die Gestaltung einer digitalen Welt. Geschäftsmodelle, Produkte und Services werden radikal verändert, zerstört und zugleich neu erschaffen. In dieser Zeit Mensch und Marke mit identitätsorientierten Ideen erfolgreich zusammen zu bringen ist faszinierend.

Was hast du in der Zukunft vor?
Ich werde mir die Entwicklungen der Branche ganz genau ansehen. Alle großen Unternehmensberatungen haben sich Design- und Digitalagenturen ins Portfolio dazugekauft, um durch innovative Beratungsdienstleistungen Brand, Business- und Service Design anbieten zu können. Dadurch entsteht in der Zukunft eine veränderte Rolle der Gestaltung, die viel tiefer Teil der Wertschöpfungskette ist. Als Strategic Designer und Mensch will ich Teil davon sein und in mit Service- und Business Design Antworten auf herausfordernde Fragen der Digitalisierung finden.

Wie siehst du das Studium an der BA im Rückblick?
Die Brand Academy bringt Design, Management und Charaktere aus beiden Bereichen zueinander. Als Senior Designer bei MUTABOR profitiere ich von dieser interdisziplinären Ausbildung. Sie hilft dabei Design identitätsorientiert zu denken und Designprozesse effizient zu steuern.

Hast du Tipps für Studieninteressierte oder Erstsemester?
Die Phrase „ein Studium ist das, was man draus macht“ ist abgedroschen und oft gehört, trifft es aber dennoch auf den Punkt. Vor allem der Job des Designers oder Design Consultants endet nicht kurz nach der Vorlesung, sondern erfordert die permanente Weiterentwicklung von eigenen Fähigkeiten und die Motivation jeden Tag Gelerntes in Frage zu stellen.

Was machst du so, wenn du nicht arbeitest?
Nach dem Feierabend geht es für mich zum Segeln aufs Wasser oder zum Wein trinken und Kochen mit Freunden. Das macht den Kopf frei und gibt Raum für Gedanken und Ideen von Morgen.